WM 2018: „Sbornaja“ zur Chefsache erklärt

WM 2018: „Sbornaja“ zur Chefsache erklärt

Putin platzte der Kragen. „Wir haben seit langem kein schönes Spiel unserer Nationalmannschaft mehr gesehen“, ärgerte sich der russische Präsident. Im Sommer 2018 wird die große Sause im einenen Land stattfinden, die Erwartungen an die „Sbornaja“ dementsprechend hoch. Nun hat Wladimir Putin für die WM 2018 die Ziele klar definiert.

Bei der EURO 2016 in Frankreich wollte man sich als perfekter Gastgeber für ein großes Turnier präsentieren und einen dem Anlass würdigen Fußball spielen. Pustekuchen – die Anhänger lieferten sich zünftige Scharmützel mit ihren englischen Kollegen und die Nationalmannschaft schied bereits mit der Gruppenphase sang- und klanglos aus dem Turnier. Die Spielweise wirkte sichtlich hölzern und unmotiviert, die Forderungen nach jungen, hungrigen Spielern wurden laut und der Trainer ausgewechselt. Man versprach hoch und heilig aus den Fehlern zu lernen.

Jedoch, das Formtief scheint noch nicht überwunden. Gegen den übernächsten Ausrichter der Fußball-Weltmeisterschaft, Katar wird das Turnier 2022 organisieren, verlor die „Sbornaja“ in Doha mit 1:2 und erst jüngst erzwang die russische Nationalmannschaft gegen Rumänien ein dürftiges 1:0 in der Nachspielzeit. Wenn man ehrlich ist, zu den allergrößten Fußballnationen zählen beide Gegner nicht. Nach Meinung von Russlands Präsident Wladimir Putin geht das gar nicht. „Um ehrlich zu sein, wir haben seit langem kein schönes Spiel unserer Nationalmannschaft mehr gesehen“, resümierte er Medienvertretern gegenüber.

Während eines Fabrikbesuches hob der Präsifent zu knallharter Kritik an und stellte den dürftigen Auftritten der Fußballer die „erfreulichen“ Vorstellungen des russischen Eishockey-Teams gegenüber, wissen russische Agenturen zu vermelden. Im Moment hieße das, Äpfel und Birnen miteinander zu vergleichen. Zudem findet Putin, dass sich „seine“ Kicker mehr anstrengen sollten. Aus diesem Grund hat der Präsident nun eine klare Losung ausgegeben: Trotz der zahlreichen Niederlagen und Rückschläge in den vergangenen Monaten soll die „Sbornaja“ bei der hauseigenen WM 2018 zumindest das Halbfinale erreichen – na dann.

[mb/russland.RU]

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