WM 2018: Japan ist in Russland dabei

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Mit Japan steht nun bereits der vierte Teilnehmer bei der Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 fest. Durch einen 2:0 Sieg in Saitama gegen Australien sicherte sich die Nationalauswahl aus dem Reich der Mitte die inzwischen sechste Teilnahme an einem WM-Turnier. Das Teilnehmerfeld wächst allmählich.

Japan ist inzwischen fast so etwas wie ein Stammgast bei WM-Turnieren im Fußball geworden. Dass man dabei lediglich zweimal über die Vorrunde hinauskam, darüber kann man hinweg sehen. Unanfechtbar stehen jetzt die Japaner in der Gruppe B der Asien-Qualifikationsrunde mit 20 Punkten auf dem ersten Platz.

Von bisher neun Spielen wurden sechs gewonnen und lediglich eines gegen die Vereinigten Arabischen Emirate verloren. Die noch ausstehende Partie gegen Saudi-Arabien am 5. September ist für Japan inzwischen ohne Belang.

In einer hart umkämpften Begegnung taten sich die Japaner zunächst schwer gegen den ConFed-Cup-Teilnehmer Australien, ehe Mittelfeldspieler Takuma Asano vom VfB Stuttgart das 1:0 erzielte. Zehn Minuten vor Schluss konnte Yuseke Ideguchi, beim J. League-Verein Gamba Osaka unter Vertrag, die Teilnahme bei der WM in Russland nächstes Jahr perfekt machen.

Australien teilt sich nun mit Saudi-Arabien in der Gruppe B den zweiten Platz, der ebenfalls zur WM-Teilnahme berechtigt. Aus der Asien-Gruppe A konnte sich bereits das Team aus dem Iran qualifizieren. Hier fällt die Entscheidung um Platz Zwei noch zwischen Südkorea, Syrien und Usbekistan.

[mb/russland.NEWS]

Über den Autor

Michael Barth
1961 in Nürnberg geboren und von da aus ab 1979 die große weite Welt erkundet. Die Wege führten anfangs nach Klein- und Mittelasien und waren stets das Ziel. Immer mit im Gepäck, der sehnsüchtige Blick auf die schier unerreichbare UdSSR. Dann fiel der eiserne Vorhang, die Pfade führten nach Nordosten. Durch einen glücklichen Umstand tat sich letztendlich Russland auf. Der berufliche Werdegang verlief zunächst sehr unjournalistisch. Ständig auf der Suche nach neuen Aufgaben und Herausforderungen war nach der Ausbildung zum Kirchenmaler vom Krematoriumsarbeiter bis zum R’n’R Caterer so ziemlich alles dabei, was Abenteuer und Ungewöhnlichkeit versprach. In Russland kam 2008 der Journalismus hinzu. Weltenbummeln und schreiben – perfekt. Zuerst bei einer kleinen Gazette und ab 2012 ernsthaft im Feuilleton bei russland.RU. Seit 2014 dort Chefredakteur.