WM 2018: Belgien und Mexiko ebenfalls qualifiziert

Foto: Couleur CC0 Creative Commons via Pixabay
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Seit dem vergangenen Wochenende stehen zwei weitere Teilnehmer für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland fest. Belgien und Mexiko konnten sich erfolgreich gegen die Konkurrenz in ihren Kontinental-Gruppen durchsetzen und sicherten sich vorzeitig die begehrten Startplätze für das Turnier.

Die Belgier scheinen im Fußball an ihren Aufgaben gewachsen zu sein. Glichen die Teilnahmen an großen Turnieren bis 2014 immer wieder Zitterpartien, die bis zum Schluss auf eine Entscheidung warten ließen, konnten auch diesmal die „roten Teufel“ die Endrundenteilnahme in Russland als erster europäischer Vertreter vorzeitig für sich verbuchen. Mit 2:1 Toren setzte sich das Team von Trainer Roberto Martinez gegen Griechenland durch und steht nun mit acht Punkten Vorsprung vor Bosnien-Herzegowina auf dem ersten Platz der Europa-Gruppe H.

Einmal konnten die Griechen zwar das belgische Abwehr-Bollwerk, das bisher lediglich drei Gegentreffer in den Qualifikations-Begegnungen hinnehmen musste, überwinden, am Ende jedoch entschied der brandgefährlichen Sturm um Top-Stürmer Romelo Lukaku die Partie. Auch wenn die beiden Treffer von Vertonghen und jenem Lukaku zum Sieg erst in den letzten Spielminuten fielen, darf man sich nächstes Jahr in Russland auf ein solides Team aus Belgien freuen.

Auch in Mexiko war der Jubel nach dem Wochenende groß. Mit einem holprigen 1:0 gegen Panama fuhr die „Tri“ die inzwischen 16. WM-Teilnahme ihres Landes nach Hause. In der Concaf-Gruppe ist ihnen der erste Platz mit 17 Punkten, drei Spieltage vor dem Ende, nicht mehr zu nehmen. Zittern hingegen müssen in der Gruppe noch Costa Rica und die von Jürgen Klinsmann trainierten USA.

Mexiko und Belgien sind somit die Teilnehmer Fünf und Sechs bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Gastgeber Russland durfte bis dato bereits Brasilien, den Iran und Japan willkommen heißen.

[mb/russland.NEWS]

Über den Autor

Michael Barth
1961 in Nürnberg geboren und von da aus ab 1979 die große weite Welt erkundet. Die Wege führten anfangs nach Klein- und Mittelasien und waren stets das Ziel. Immer mit im Gepäck, der sehnsüchtige Blick auf die schier unerreichbare UdSSR. Dann fiel der eiserne Vorhang, die Pfade führten nach Nordosten. Durch einen glücklichen Umstand tat sich letztendlich Russland auf. Der berufliche Werdegang verlief zunächst sehr unjournalistisch. Ständig auf der Suche nach neuen Aufgaben und Herausforderungen war nach der Ausbildung zum Kirchenmaler vom Krematoriumsarbeiter bis zum R’n’R Caterer so ziemlich alles dabei, was Abenteuer und Ungewöhnlichkeit versprach. In Russland kam 2008 der Journalismus hinzu. Weltenbummeln und schreiben – perfekt. Zuerst bei einer kleinen Gazette und ab 2012 ernsthaft im Feuilleton bei russland.RU. Seit 2014 dort Chefredakteur.