Winzige Fernlinge zur Erkundung von Alpha Centauri

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[Florian Rötzer] Stephen Hawking verbrüdert sich mit dem russischen Unternehmer Milner um ein Weltraumerkundungsprojekt anzuschieben.

Es gibt doch ein paar Verrückte, die die Prominenz und das Geld haben, Science-Fiction-Projekte anzuschieben. So haben sich Stephen Hawking und der reiche russische Internet-Unternehmer und Milliardär Yuri Milner zusammengetan, um das von dem Ex-Nasa-Mitarbeiter Pete Worden geleitete Projekt Breakthrough Starshot anzukündigen. Mit immerhin 100 Millionen US-Dollar sollen Mini-Roboter endlich einmal unser Sonnensystem verlassen und das nächste Sternensystem Alpha Centauri besuchen, das mehr als 4 Lichtjahre entfernt liegt. Auch andere Prominente wie Freeman Dyson, Martin Rees oder Martc Zuckerberg sind angetan.

Geplant ist, allerdings nicht morgen, sondern in der Zukunft, frühesten in 20 Jahren, dass eine Rakete eine Mutterschiff in den Weltraum bringt, das wiederum Tausende von Mini-Raumschiffen, so groß wie eine Briefmarke (Nanocraft), aussetzt, die ihre einige Meter langen Sonnensegel ausbreiten und dann durch Laserstrahlen von der Erde mit unvorstellbarer Geschwindigkeit durch das Weltraum schießen lassen, um endlich einmal raus aus der solaren Blase zu kommen und fremdes Land wenn schon nicht zu betreten, so doch aus der Nähe sehen zu können. Die Energie für die Prozessoren soll von einer radioaktiven Quelle wie Americium kommen.

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