Verlust für die deutsch-russischen Beziehungen

Foto: Bundesarchiv,  Wegmann, Ludwig / CC-BY-SA 3.0Foto: Bundesarchiv, Wegmann, Ludwig / CC-BY-SA 3.0
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Helmut Schmidt ist tot. Damit reißt ein weiterer Faden in dem dünn gewordenen Band, das die moderne Bundesrepublik, transatlantisch konditioniert, noch an die deutsch-russische Geschichte knüpft. Für viele Gegenwartsdeutsche ist Russland nur ein überflüssiger Nachbar. Für den Altkanzler gehörte das Land im Osten zu den Fixpunkten seines Lebens.

Ein Fixpunkt allerdings, der lange Zeit auch Feind und Gegner war. „Als Hitler im Juni 1941 den Ost-Feldzug begann, habe ich gewusst, wir würden den Krieg verlieren“, hat Schmidt 2012 in einem Interview gesagt. Als Vierteljude, der mit Anfang zwanzig genau verstand, was das in Nazideutschland bedeutete, verfügte er über eine geschärfte Wahrnehmung.

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