Vergesst „Nemzow“ und erinnert Euch an „Kennedy“

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Die russische Staatsduma hat dem Europaparlament vorgeschlagen, „Nemzow“ zu vergessen und sich lieber an „Kennedy“ zu erinnern.

Mit dieser Empfehlung hat die Duma auf eine Resolution des Europaparlaments reagiert, in der eine internationale Untersuchung im Mordfall Nemzow gefordert wurde. Der erste Stellvertreter des Ausschusses für internationale Angelegenheiten Leonid Kalaschnikow meint, dass Russland sich nicht vor Europaabgeordneten zur Untersuchung im Mordfall Nemzow rechtfertigen muss.

„Schickt die Europaabgeordneten lieber zur Untersuchung des Mordes an Kennedy“ – so Kalaschnikow.

Die Ausschussvorsitzende für Fragen der Sicherheit und Korruptionsbekämpfung Irina Jarowa ist der Ansicht, dass die russischen Untersuchungsbehörden mit ausländischen Rechtspflegeorganen bei der Aufklärung des Mordes zusammenarbeiten können. Das sollte aber dann erfolgen, wenn sich herausstellt, dass an diesem Mord ausländische Bürger beteiligt sind. Nach Ansicht von Irina Jarowa ist diese Erklärung wie eine Farce, wenn man bedenkt, wie gleichgültig sich die Europaabgeordneten vor dem Hintergrund des Massenmordes an friedlichen Bürgern im Donbass verhalten.

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