Umfrage: Wie sehen Russen den Putin-Trump-Gipfel

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In einer Umfrage des »All-Russia Public Opinion Research Center« erklärten 48 Prozent der befragten russischen Bürger, dass sie sich vom Gipfelgespräch Putin-Trump in Hamburg Positives erhoffen. Nur ein Prozent glaubt, dass die Folgen negativ sein werden.

Die gleichen 48 Prozent nehmen an, dass sich die bilateralen Beziehungen verbessern, während zwei Prozent erwarten, dass die russisch-amerikanischen Beziehungen sich verschlechtern werden und 41% glauben, dass sich nichts ändern wird.

85 Prozent der Befragten gaben an, dass sie vom Präsidententreffen gehört haben und von ihnen glaubten die meisten die Situation in Syrien, die ukrainische Krise, die bilaterale Zusammenarbeit und der Kampf gegen den Terrorismus seinen die Hauptprobleme von Putin und Trump.

Außerdem hat sich die Einschätzung des Weißen Hauses leicht positiv verändert: Im April hatten nur 13 Prozent positive Gefühle, wenn sie an das Weiße Haus dachten, jetzt waren es 27 Prozent. Im Gegenzug sank die Zahl derer, die Trump ablehnten von 39 auf 22 Prozent. 40 Prozent meinten, ihnen sei Trump egal.

Der Direktor des Umfrage-Forschungsprojekts meinte als Quintessenz, man könne mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass die russischen Bürger gute Beziehungen zwischen Russland und den USA wünschen.

Die landesweite Umfrage wurde am 9. Juli 2017 durchgeführt. 1.200 Personen wurden befragt. Die Fehlerquote übersteigt nicht mehr als 3,5%.

[hmw/russland.NEWS]

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.