Umfrage: Russen zunehmend ambivalent gegenüber Kreml-Politik

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[Von Florian Rötzer] – Eine Mehrheit spricht sich für eine Verbesserung der Beziehungen mit dem Westen aus, Skepsis gegenüber Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und Nordafrika herrscht vor.

Moskau legt sich gerade mit der Türkei an, während die Nato unter dem Deckmantel des Kriegs gegen den IS auch die Nato-Südgrenze gegen Russland aufrüstet und im Osten bestrebt ist, das Nato-Gebiet möglichst auf ganz Europa zu vergrößern – mit der Aufnahme des kleinen Mazedonien und natürlich dann Georgiens und der Ukraine. Ambivalent zumindest dann die Geste, irgendwie Russland einzudämmen und gleichzeitig die Hand entgegenzustrecken, indem der nach der Übernahme der Krim beendete Nato-Russland-Rat wiederbelebt werden soll (NATO lädt Montenegro zum Beitritt ein).

Die deutschen Tornados, vermutlich auch in der Türkei stationiert, und die Fregatte dienen wohl auch dem Zweck, wie man aus Äußerungen des Nato-Generalsekretärs Stoltenberg entnehmen konnte (Die Nato: Kampf gegen den IS oder Wettrüsten mit Russland?), die Muskeln gegenüber Russland spielen zu lassen und sich hinter die Türkei zu stellen, nachdem Russland sein Flugabwehrsystem S 400 in Syrien installiert hat und die Nato und Russland überhaupt im Wettstreit liegen, wer in der möglichen Allianz gegen den IS und zur politischen Lösung des Syrienkonflikts das Sagen hat und sich als Großmacht bewährt.

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