Ukrainischer Verteidigungsminister bereitet Truppen auf neue Kämpfe vor

Nato: „Russische Panzer, Artillerie, Luftabwehrsysteme und Kampfsoldaten“ werden in die Ukraine gebracht.

[Florian Rötzer] Donezk stand einmal wieder unter heftigem Artilleriebeschuss, auch in Luhansk sollen gestern Kämpfe stattgefunden haben. Der Waffenstillstand besteht seit den Wahlen in den „Volksrepubliken“ nur noch auf dem Papier. Beide Seiten rüsten ihre Positionen auf, noch ist der Krieg aber nicht wieder ausgebrochen und werden die OSZE-Beobachter akzeptiert. Aber wenn keine neuen ernsthaften Verhandlungen schnell eingeleitet werden, stehen die Zeichen auf Krieg. Der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak hat die Streitkräfte bereits aufgefordert, sich wieder auf Kampfhandlungen einzustellen. Die militärischen Aktivitäten Russlands und der von Russland unterstützten „Terroristen“ würde dies erforderlich machen. In Donezk wurde die Website des Bürgermeisters Oleksandr Lukianchenko mer.dn geschlossen, die Informationen über die Lage in der Stadt veröffentlichte. Von der Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats über die Lage in der Ukraine ist wenig zu erwarten.

Die OSZE-Beobachtermission hatte in den letzten Tagen von mehreren Konvois von militärischen Fahrzeugen mit Artillerie und von Panzern gesprochen, die in den von den Separatisten besetzten Gebieten Richtung Frontlinie gefahren seien. Nato-Oberkommandeur Philip Breedlove hat die Berichte gegenüber Journalisten bestätigt. Man habe auch solche Konvois gesehen, es seien „russische Panzer, Artillerie, Luftabwehrsysteme und Kampfsoldaten“ in die Ukraine gebracht worden. In der Ukraine befänden sich mehr russische Soldaten, die Separatisten an modernen Waffen ausbilden. Am stärksten besorge ihn die offene, völlig poröse Grenze, über die alles von Russland aus in die Ukraine gebracht werden könne.

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