Ukrainer drücken sich zunehmend vor der Rekrutierung

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[Florian Rötzer] Während Teile der ukrainischen Regierung und die Separatisten die Kriegsstimmung schüren und die verstärkten Kampfhandlungen den Waffenstillstand immer weiter zur Makulatur werden lassen, scheint der Patriotismus in der Ukraine zu schrumpfen. Wie das bei den Separatisten ist, lässt sich nicht eruieren, hier erfährt man auch nicht die Zahl der getöteten und verletzten Milizen.

Mittlerweile wird an zahlreichen Stellen entlang der gesamten Frontlinie wieder geschossen, auch mit schweren Waffen, die eigentlich zurückgezogen bleiben müssten. Abgefeuert werden vor allem Granaten, dazu schießen „Scharfschützen“ auf die gegnerische Seite. Die OSZE-Beobachter können nur immer wieder berichten, dass von beiden Seiten geschossen wird und sprechen etwa von ein- und ausgehenden Beschuss Montagnacht von Gebieten im Nordwesten von Donezk. In Sartana in der Nähe von Mariupol wurden 11 Krater untersucht, „meist“ wären die Artilleriegeschosse aus Richtung Osten gekommen. Hingegen sei der Beschuss von Krasnyi Partizan im Separatistengebiet anhand der Untersuchung der Krater aus West-Nord-West erfolgt. Mittels Drohnen stellte die OSZE auf beiden Seiten schwere Waffensysteme in der Nähe der Frontlinie fest.

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Foto: Mcoffsky, Creative Commons