Ukraine: Separatisten in Donetzk wollen Waffenstillstand einhalten

[Florian Rötzer] Erstmals haben Vertreter der ukrainischen Regierung mit den als „Terroristen“ bezeichneten Separatisten verhandelt

In der bisherigen Entschlossenheit der Separatisten, weiterhin für die Abspaltung von der Ukraine zu kämpfen, haben sich gestern erste Risse gezeigt, die Verhandlungen möglich zu machen scheinen. Zumindest haben Teile der bewaffneten Milizen in Donezk erklärt, den vom ukrainischen Präsidenten seit Freitagabend einseitig verhängten Waffenstillstand ebenfalls bis 27. Juni einzuhalten. Das sagte Alexander Borodaj, der „Regierungschef“ der „Volksrepublik Donezk“. Am Samstag hatten Vertreter der Volksrepubliken Donezk und Lugansk den Waffenstillstand noch abgelehnt, den allerdings der russische Präsident Putin überraschend unterstützt hatte. Auch Igor Strelkov (Igor Girkin), Chef der Miliz in Donezk, wollte weiter kämpfen.

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