Trump sorgt wegen China für Unruhe vor der Abstimmung des Wahlleutegremiums

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[Florian Rötzer]  Auf die Wahlleute wird hoher Druck aufgebaut, noch gegen Trump zu stimmen, der auch bei Republikanern umstritten ist und von den Russen unterstützt worden sein soll, Trump stellt sich mit Tweets zu China noch selbst ein Bein

Heute wird das Electoral College, das aus 538 Mitgliedern bestehende Wahlleutegremium, formal darüber abstimmen, ob Donald Trump tatsächlich der nächste US-Präsident sein wird. Im Prinzip wäre es möglich, dass Trump womöglich nicht die Mehrheit des Gremiums erhält, da in 26 Bundesstaaten die Wahlleute nicht verpflichtet sind, für einen Kandidaten zu stimmen. Allerdings werden sie von der jeweiligen Partei bestimmt, weswegen es unwahrscheinlich ist, dass sie gegen den Kandidaten ihrer Partei stimmen.

Eine Abweichung ist eher theoretisch, dieses Mal aber wurden die Wahlleute offenbar arg gedrängt, von ihrer möglichen Freiheit Gebrauch zu machen. Manche berichten, sie hätten Tausende von Mails und Telefonanrufen erhalten, nicht für Trump zu stimmen. Allerdings gibt es eine aufgeregte Stimmung, da Clinton zwar bei der Zahl der Wahlmänner deutlich unterlegen war, aber sie eigentlich von drei Millionen mehr Amerikanern gewählt wurde als Trump. Trump ist aber auch bei den Republikanern umstritten. Dazu kommt die heftige Debatte um eine angebliche Beeinflussung der US-Wahl zugunsten von Trump durch Moskau oder gar durch Putin selbst.

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