Timoschenko: Jazenjuk vor Gericht!

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Die ehemalige Ministerpräsidentin Julia Timoschenko hat verlangt, dass der jetzige Ministerpräsident Jazenjuk wegen des Haushalts zur strafrechtlichen Verantwortung gezogen wird.

„Ehrlich gesagt, der Ministerpräsident erschreckt mich. Der Mann scheint unfähig zu sein. Ich habe Zahlen zur Hand. Stellen Sie sich vor: Geplant war die Inflation für 2015 mit 26,7 %, tatsächlich waren es 45,8 %“, sagte sie in einem Interview mit dem 112-Ukraina-TV-Sender.

Wenn die Inflation doppelt so hoch ist wie geplant, bedeute dies, dass der Haushalt durch die Inflation aufgebläht sei. „Und diese Einnahmen sind keine wirklichen Einnahmen des Landes, sondern Verluste, weil sie nicht durch Wirtschaftswachstum, sondern durch Inflation erzielt wurden. Diese Inflation lässt jeden Menschen verarmen und schickt die Preise auf eine solche Wanderung, dass sich niemand mehr etwas kaufen kann. Jazenjuk habe geplant, dass das BIP um 5,5 % sinken werde, tatsächlich ist es um 9 % gesunken. diese Haushaltseinnahmen sind Inflationenseinkommen, von der Nationalbank geprägt. Diese aufgebläht Finanzen sind weder von Währungs- und Goldreserven, noch durch Wirtschaftswachstum, durch nichts gesichert ist“.

„Der Premierminister sollte dafür zur Verantwortung gezogen werden. Zur kriminellen und nicht administrativen Verantwortung. Das Land wird zerstört, wie es das früher nie gegeben hat.“
(hmw/russland.ru)