Terror zum Neujahr – ein Fest mit gedämpfter Freude

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Nach den Terroranschlägen in Wolgograd hat der Petersburger Gouverneur Georgi Poltawtschenko das Feuerwerk und den Neujahrsempfang und das traditionelle Konzert zum Jahreswechsel abgesagt.

Wenige Stunden vor Beginn wurden der Empfang und das Bankett abgeschrieben – als Zeichen der Trauer wegen der beiden Bombenattentate, bei denen am 30. Dezember zusammen 34 Menschen getötet und 60 zum Teil schwer verletzt worden waren.

Auch im Leningrader Gebiet wurden auf Erlass von Gouverneur Alexander Drosdenko sämtliche Feuerwerke abgesagt. Zur Trauer über die Toten kommt eine leichte Trostlosigkeit darüber, dass in der Stadt kein bisschen Schnee liegt. Erst nach Silvester kann mit neuen Niederschlägen gerechnet werden. Die Stadt begeht das Fest grau und ziemlich unfestlich – auch wenn alle Strassen und Plätze prächtig geschmückt sind.

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