Syrien: Gemäßigte Opposition?

Foto:  Christiaan Triebert CC BY 2.0 via TelepolisFoto: Christiaan Triebert CC BY 2.0 via Telepolis
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[Von Thomas Pany] – Westliche Regierungen beschweren sich über die Ziele der russischen Angriffe und holen dabei die Freie Syrische Armee wieder zurück in die Schlagzeilen.

Russlands Luftwaffe flog in den letzten Tagen Angriffe auf Ziele in der Provinz Homs und Umgebung, gab der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Konaschenkow heute bekannt. Zerstört worden sei bei unterschiedlichen Angriffen ein Kommunikationszentrum an einem nicht näher genannten Ort in der Provinz Homs, zwei Munitionsdepots von Terroristen in Talbiseh sowie ein Kommandoposten in al-Rastan.

Die Ziele liegen allesamt an der Schnellstraßen (M5)-Verbindung zwischen der Stadt Homs, Hama und Aleppo. Dass dies für die syrische Regierung, für ihre Armee, für den Schutz wichtiger Küstenorte wie Latakia und Tartus, wo das russische Militär seine Basis hat, von strategischer Relevanz ist, erklärt sich allein schon mit einem Blick auf die Karte Syriens.

Russlands Luftwaffe agiert auf eine Bitte der syrischen Regierung. Die Absprache der Angriffsziele geschehe gemeinsam mit der syrischen Armee, erklärte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, vergangene Woche: „Wir haben eine Liste der terroristischen Organisationen. Wir kennen sie.“

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