Sturm in St. Petersburg

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Ein schwerer Sturm tobt seit dem Morgen in St. Petersburg. Gegen Abend blieben die Einwohner von 108 Ortschaften des Gebiets Leningrad ohne Strom. Viele Straßen wurden durch gefallene Bäume unbefahrbar.

Auch in der Stadt werden Stromleitungen niedergerissen, fliegen Blechplatten von den Dächern und wehen Bauzäune weg, fallen Werbeschilder, Bäume und Verkehrsschilder um.

Im Finnischen Meerbusen musste der Schiffsverkehr seit dem frühen Morgen eingestellt werden, die Dammdurchlässe wurden geschlossen, die Fähre „Princess Maria“, die mit 2.800 Passagieren an Bord aus Helsinki kam, konnte nicht in die Stadt einlaufen.

Gegen Abend erreichte der Wasserpegel an der Newa ein Maximum – das Wasser stieg um 130 Zentimeter. Die Meteorologen sagen für Montag Windböen bis zu 72 km/h voraus.

[Stimme Russlands]