Streit um Gasversorgung der Ostukraine

[Peter Mühlbauer] Putin warnt vor Auswirkungen auf die EU-Länderю

Der russische Präsident Wladimir Putin bekräftigte gestern nach einem Treffen mit dem zyprischen Staatschef Nikos Anastasiades, dass Gazprom die Ukraine im nächsten Monat nur dann mit Gas versorgen werde, wenn das Land dafür (wie im Dezember) erneut in Vorkasse geht. Das, so Putin, sei vertraglich vereinbart. Zahle die Ukraine nicht und zapfe trotzdem Gas ab, dann könne sich das auch auf die Versorgung der EU-Länder auswirken.

Vorher hatte Andrej Kobolew, der Vorstandsvorsitzende des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz, verlautbart, dass sein Unternehmen das Gas, dass Gazprom in die ostukrainischen Separatistenrepubliken Donezk und Lugansk liefert, nicht bezahlen werde. Dorthin fließt der Energieträger seit letzter Woche auf eine Intervention des russischen Energieministeriums hin direkt aus Russland, nachdem Naftogaz am 18. Februar die Versorgung unterbrochen hatte.

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