Spione in der Arktis

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[Von Harald Neuber] – Die USA versuchen den nachrichtendienstlichen und militärischen Vorsprung der Russen nördlich des Polarkreises aufzuholen.

In der Arktis nimmt der Wettlauf der Großmächte um militärischen Einfluss an Fahrt auf. Nach einem Bericht der US-Tageszeitung L. A. Times will die Regierung von Präsident Barack Obama die Anstrengungen um Kontrolle und Einfluss in der Region massiv erhöhen. Washington reagiere damit auf entsprechende Initiativen Russlands und Chinas. Moskau und Beijing arbeiten beim Ausbau des Einflusses in der ressourcenreichen Region offenbar zusammen. Nun versuchen die USA das verlorene Terrain wieder gutzumachen.

In den vergangenen 14 Monaten hätten die meisten der 16 US-Geheimdienstbehörden Vollzeitstellen für Spezialisten geschaffen, die sich ausschließlich mit der Region um den Nordpol befassen. Zugleich habe der Geheimdienstkoordinator ein gemeinsames Gremium aller Dienste geschaffen, um die Erkenntnisse auszuwerten und zu diskutieren.

Die USA greifen inzwischen auf Spionagesatelliten und Unterseesensoren zurück. Zugleich arbeiten Washingtons Militär und Geheimdienste eng mit Verbündeten in der Region zusammen, vor allem mit Kanada, Dänemark und Norwegen.

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