Sotschi 2014: ZDF-Chefredakteur redet von „Putins Spiele“?

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[Kommentar von Harald Gleißner] Sotschi. Gestern wurde gemeldet, dass die Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland 240 Stunden im klassischen Fernsehen und ein rund 500 Stunden umfassendes Online-Angebot von den Olympischen Winterspielen in Sotschi anbieten werden. Na großes Kino – da kann man ja nur hoffen, dass es nicht ein ähnlich peinlicher Auftritt wie die ZDF Auslandsjournal-Sendung „Putins Spiele“ vom 20. November wird. Wie objektiv sind deutsche Medien?

ZDF-Chefredakteur Peter Frey hatte gestern bereits in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa den Titel „Putins Spiele“ übernommen. Ob dieses ein Hinweis darauf sein soll, dass die Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen von Olympia genau so peinlich wie die Auslandsjournal-Sendung „Putins Spiele“ vom 20. November werden soll, bleibt abzuwarten.

Traurig ist, dass teilweise mit unwahren, weit unter die Gürtellinie gehenden und schlecht recherchierten Reportagen versucht wird, von westlichen Medien ein unwahres und nicht der Realität entsprechendes „Russland-Bild“ in die Welt zu transportieren. So auch in dieser oben angeführten Auslandsjournal-Sendung. Diese Reportage zeugte von so viel „Fachkompetenz“, dass sogar von der Fußball-EUROPAMEISTERSCHAFT 2018 in Russland die Rede war. Nur zur Information: 2018 wird eine Fußball-WELTMEISTERSCHAFTS-Endrunde in Russland ausgetragen!

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