Sluzki: Keine schnelle Veränderung der Beziehung Russland – USASluzki, Leonid (2015) Foto council.gov.ru

Sluzki: Keine schnelle Veränderung der Beziehung Russland – USA

Leonid Sluzki, Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten der Duma, ist der Meinung, dass der Bericht des US-Sonderstaatsanwalts Robert Mueller, in dem festgestellt wurde, dass es keine „Wahlhilfe“ Russlands gegeben habe, den US-Präsidenten zwar rehabilitieren würde, aber keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Wiederherstellung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern haben dürfte.

„Muellers Bericht über das Nichtvorhandensein von Absprachen mit Russland ist eine Art innenpolitische Rehabilitierung des US-Präsidenten. Seine Schlussfolgerungen dürften jedoch nicht sofort etwas am US-amerikanisch-russischen Dialog ändern. Leider darf man sich hier keine Illusionen machen“, sagte Sluzki am Montag den Reportern.

„Das antirussische Schwungrad, das von der Obama-Regierung angeworfen wurde, hat nach zwei Jahren der Lügen und nach katastrophalen Verlusten in den bilateralen Beziehungen an Dynamik gewonnen. All diese Mythen über die berüchtigte russische Intervention waren nur weit hergeholte Gründe, um weiterhin Druck auf unser Land auszuüben.“

„Dennoch verliert Russland nicht die Hoffnung, ein konstruktives Niveau der Zusammenarbeit zwischen den USA und Russland als führende Atommächte wiederherzustellen. Dies ist vor allem notwendig, um Stabilität und Sicherheit auf dem Planeten zu gewährleisten, insbesondere unter den heutigen Bedingungen, wo die Vertragsbasis im Bereich der Rüstungskontrolle zusammenbricht“, schloss Sluzki.

[hmw/russland.NEWS]

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