Sind starke Worte immer hilfreich?

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Die russische landwirtschaftliche Aufsichtsbehörde in Kaliningrad spricht von „biologischem Krieg“ im Zusammenhang mit dem Auftauchen der Afrikanischen Schweinepest.

Das die Situation, im Zusammenhang mit dem Auftauchen der Afrikanischen Schweinepest sehr ernst ist, darüber besteht sowohl im Kaliningrader Gebiet, wie auch in den Ländern der Europäischen Union, insbesondere Litauen und Polen, keinerlei Zweifel. Deshalb unternehmen auch alle Betroffenen die notwendigen Anstrengungen, um die Folgen in Grenzen zu halten. Aber auch bei öffentlichen Auftritten sollte man sich vielleicht lieber auf die sachliche Darlegung der Fakten beschränken und „starke Formulierungen“ lieber vermeiden und besser nicht von „biologischem Krieg“ sprechen.

Die landwirtschaftliche Aufsichtsbehörde hat eine dringende schriftliche Empfehlung an die Kaliningrader Gebietsregierung gesandt, sofort mit der Vernichtung von 90 Prozent des gesamten Wildschweinbestandes zu beginnen. Darüber informierte auf der gestrigen Pressekonferenz der Leiter der Regionalvertretung.

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