Siemens liefert nicht auf die Krim

Foto: Siemens Germany by Christian Kuhna CC BY-SA 3.0Foto: Siemens Germany by Christian Kuhna CC BY-SA 3.0
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Die Skandalmeldung Mitte der Vorwoche: Das Haus Siemens, so schrieb die international angesehene Moskauer Wirtschaftszeitung Wedomosti, habe sich vertraglich zur Lieferung von Gasturbinen auf die Krim verpflichtet. DRWN erwähnte die Information in der „Morgenlage“ am Donnerstag (siehe auch „Russische Krim lockt Investoren“).

Hersteller und Lieferant der Turbinen, so Wedomosti, sei das Gemeinschaftsunternehmen Siemens Gas Turbines Technologes (SGTT) in St. Petersburg, das mehrheitlich den Münchenern gehört. Wie das?

„Nichts wird so heiß gegessen wie …”

Ausgerechnet Siemens, ein Aushängeschild für deutsche Qualität und deutschen Erfolg und deutsche Diziplin? Ausgeschlossen. Zwischen München und der Moskauer Konzerntochter liefen die Telefone heiß. Das Berliner Außenamt schaltete sich ein. Bei den Westalliierten wurden die Ohren spitz: Rapallo am Horizont? Ein neues Tauroggen? Unsere Freunde wissen genau, was man uns zutrauen kann.

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