„Sicherheit ist wie Sauerstoff“

Foto: U.S. Army Photo by Sgt. Duke Tran CC BY 2.0 via flickrFoto: U.S. Army Photo by Sgt. Duke Tran CC BY 2.0 via flickr
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[Von Florian Rötzer] – US-Verteidigungsminister Carter: Vor allem Russland, aber auch China bedrohen die Weltordnung.

Nach der Rückkehr von seiner Asienreise hielt US-Verteidigungsminister Ash Carter in der Reagan Foundation eine Grundsatzrede zur amerikanischen Verteidigungspolitik und zur Zukunft des amerikanischen Militärs, zu „innovativen Strategien und operationellen Konzepten“, um auf geostrategische Probleme reagieren zu können. Dabei wird klar, dass man trotz des Konflikts in Syrien und im Irak wieder und wenig innovativ im Kalten Krieg angekommen ist, auch wenn nun der Westen die Mauern baut, um Migranten abzuwehren.

Interessanterweise erinnerte Carter daran, dass Reagan in den 1980er Jahren im Kalten Krieg aufgefordert habe, die Mauer abzureißen: „Tear down that wall.“ Dass die USA nun selbst eine Mauer an der Südgrenze zu Mexiko gebaut haben, war für ihn aber keine Überlegung wert. Reagan, so schließt er an die damalige Politik affirmativ an, habe die Sowjetunion das „Reich des Bösen“ genannt, aber eine Politik nach dem Motto „Frieden durch Stärke“ betrieben und mit den Russen verhandelt.

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