Schwerer Unfall im Ural mit vier Toten [Video aus YouTube]

Überholen mit überhöhter Geschwindigkeit bei Schnee auf der Fahrbahn

Auf der transrussischen Straßentrasse M5, die Moskau mit Sibirien verbindet und dann bis nach Russisch Fernost weiter führt, hat sich Mitte Januar ein schwerer Unfall ereignet, dessen Videoaufzeichnung jetzt ins Internet gewandert ist.

Zwischen Ascha und Sim in der Tscheljabinsk-Region unweit der Grenze zwischen Europa und Asien geriet bei schneebedeckter Fahrbahn ein Toyota in Folge überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenspur und löste eine Kettenreaktion aus, in die am Ende drei PKW und ein Lastkraftwagen verwickelt waren. In einem Auto, das besonders schwer getroffen wurde, starben alle vier Insassen. Die Insassen der übrigen Fahrzeuge wurden lediglich verletzt, so auch der Fahrer des Autos, dessen Dashcam das Geschehen aufnahm. Die an dieser Stelle nur zweispurig ausgebaute und viel befahrene Magistrale 5 gehört zu den Unfallschwerpunkten im russischen Inlandsverkehr und hatte sich damit vor einiger Zeit auch einmal bei den Einheimischen die Bezeichnung „Straße des Todes“ verdient. Vor allem zahlreicher Schwerlastverkehr rollt hier zwischen dem europäischen Russland und den Metropolen Sibiriens hin und her. Nach dem Unfall war diese wichtige Lebensader des Landes für mehrere Stunden gesperrt.

Auf dem untenstehenden Dashcam-Video ereignet sich der Unfall bei etwa 1:30 Minuten. In Deutschland wurde die Region Tscheljabinsk im südlichen Ural vor allem bekannt durch den Meteoriteneinschlag Anfang letzten Jahres. Das Video des Unfalls ist ein weiterer trauriges Dashcam-Film, der es in die Top Ten der 10 meistgeschauten Videos Russlands geschafft hat.