Schikane an der polnisch-russischen Grenze

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Grenzgänger aus Kaliningrad berichten von Schikanen durch polnische Grenzer. Laut einer Umfrage nimmt in Polen ein wachsender Anteil der Bevölkerung nicht nur den russischen Staat, sondern auch seine Bevölkerung als Bedrohung warnimmt. Hingegen hat sich die Meinung zugunsten der Polen zugunsten der Litauer, Weissrussen und Ukrainer verbessert.

Der Zwischenfall, von dem die Nachrichtenseite Klops.ru berichtet, ereignete sich am 5. März am Grenzübergang Bagrationowsk-Besledy. Der 39-jährige Kaliningrader Alexander kehrte mit Frau und Tochter von Einkäufen aus Polen zurück und machten sich auf der polnischen Seite zur Abfertigung bereit, als eine der üblichen Roaming-SMS auf dem Mobiltelefon eintraf. Alexander warf nach eigenen Angaben nur einen kurzen Blick darauf, bevor er das Telefon zur Seite legte und dem polnischen Grenzbeamten die Dokumente überreichte.

Busse und Beschimpfungen

Dieser gab ihm zur Antwort, er müsse 200 Zloty als Busse wegen verbotenem Handy-Gebrauchs zahlen und winkte ihn auf die Seite. Nachdem er den Wagen abgestellt hatte, kamen zwei weitere Grenzbeamte hinzu und begannen ihn zu befragen, warum er und nicht seine Frau am Steuer sei, auf die der Wagen registriert sei. Als Alexander sie bat, ihm auf Russisch oder Englisch zu erklären, worum es ging, erklärten sie ihm, dass er sich in Polen befinde und darum Polnisch zu verstehen habe und die hiesigen Gesetze kennen müsse.

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