Scheitert auch Russland an der syrischen Realität?

Foto: Wikipedia/Boris Niehaus CC BY-SA 3.0Foto: Wikipedia/Boris Niehaus CC BY-SA 3.0
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[Von Florian Rötzer] – Beobachter fragen sich, ob die US-geführte Allianz gegen den IS nicht schon zerfallen ist, die US-Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien sollen nun wieder verstärkt werden.

Die Koalition, die die USA sich letztes Jahr auf dem Nato-Gipfel in Wales mit Nato-Partnern und einigen arabischen Staaten gestrickt hat, um nach dem Irak auch in Syrien den Islamischen Staat durch Luftangriffe zu bekämpfen, ist praktisch zerfallen. Sie war schon zu Beginn ebenso wie die neuerdings konstruierte Syrisch-Demokratische Allianz, die im Wesentlichen aus kurdischen YPG-Kämpfern besteht, mehr Schein als Sein (Die „Syrisch-Demokratischen Streitkräfte“ sind bislang ein Papiertiger). Politisch sollten so arabische Staaten auch in die Bekämpfung der sunnitischen Extremisten eingebunden und gleichzeitig demonstriert werden, dass die USA weiterhin in der Region die Supermacht ist, aber nicht alleine agiert.

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