»Sberbank« Russlands größte Bank trotz Sanktionen mit Rekordgewinn

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Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen AO PricewaterhouseCoopers Audit, die Nummer Eins auf diesem Gebiet weltweit, hat der Sberbank, der größten Bank Russlands, einen Gewinn von 542 Milliarden Rubel, derzeit 8,8 Milliarden Euro, für das Jahr 2016 bestätigt, wobei das 4. Quartal des Jahres noch deutlich über dem durchschnittlichen Zuwachs lag.

„Die Sberbank ist gestärkt aus der Krise hervorgegangen. Der Bilanzgewinn, der einen 140-prozentigen Gewinn pro Aktie (EPS) bedeutet, wurde durch erhebliche Verbesserungen und radikale Veränderungen in all unseren Geschäftsprozessen erreicht. Unsere beständigen Anstrengungen bei der Digitalisierung [der Geschäftsbereiche] sowie die kulturelle und organisatorische Entwicklung haben zu einem soliden Fundament für ein nachhaltiges Wachstum in unserem sich schnell verändernden Umfeld geführt“, sagte der Präsident und Vorsitzende des Vorstandes Herman Gref.

Die EU und die USA haben gegen die Bank aus Anlass der Ukrainekrise Sanktionen verhängt. Dadurch hatte und hat die Bank nur einen sehr eingeschränkten Zugang zum internationalen Kapitalmarkt und konnte sich nur schwer refinanzieren.
Durch den Aufbau eines euroasiatischen Kapitalmarkts begann sich die Situation langsam zu verbessern. Wie die gesamte russische Wirtschaft war auch die Bank zu eigenen Initiativen gezwungen, mit dem Effekt, dass die Wirtschaft stärker und damit stabiler wurde.
[Quelle Sberbank]
[hmw/russland.news]

 

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.