Sanktionen: Wachsender Widerstand

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Nach außen herrscht Ruhe, hinter den Kulissen geht es hoch her. Im kommenden Monat steht die Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland und die abtrünnigen Gebiete des Donbass an. Die Abstimmung erfordert Einstimmigkeit; wird bis dahin kein EU-weiter Konsens erreicht, läuft das Sanktionspaket am 31. Juli aus.

Bereits Ende 2015, bei der letzten Verlängerung der jeweils sechs Monate gültigen Maßnahmen, erklang seitens einzelner Mitgliedsländer Unmut und Kritik. Teile der europäischen Wirtschaft, vor allem viele Exporteure von Agrarprodukten und Lebensmitteln, leiden durchaus unter den seit fast zwei Jahren gültigen Strafmaßnahmen gegen Russland – vor allem unter dem von Moskau als Gegenmaßnahme verhängten Importverbot für westliche Nahrungsmittel.

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