Sacharowa: Moskau unterstützt Syrien, nicht Assad

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[Von Peter Mühlbauer] – Die republikanischen Kandidaten Christie und Rubio wollen für die Einrichtung einer Flugverbotszone einen Krieg mit Russland riskieren.

Seit gut zwei Wochen fliegen russische Tiefflieger und Bomber Angriffe auf Dschihadisten in Syrien. Von Schiffen auf dem Kaspischen Meer aus werden deren Stellungen außerdem mit Raketen beschossen. Insgesamt sollen bei inzwischen über 450 Luftschlägen etwa 300 Terroristen ausgeschaltet worden sein. Die Angriffe erfolgten auf eine Bitte der syrischen Regierung hin und werden von westlichen Regierungen kritisiert.

Maria Sacharowa, die Sprecherin des Außenministeriums, verlautbarte gestern auf diese Kritik hin, man höre „dauernd Erklärungen, dass Russland Assad nicht unterstützen solle, weil genau er für den Zuwachs terroristischer Aktivitäten in Syrien verantwortlich sei“. Dabei gehe es der russische Regierung gar nicht um Assad, sondern darum, „den syrischen Staat als solchen zu erhalten“. Sollte der IS – wie westliche Akteure Sacharowa zufolge behaupten – nur wegen des syrischen Präsidenten kämpfen, dann würde man den Worten der Außenministeriumssprecherin nach aber die „Forderungen des internationalen Terrorismus befriedigen“, wenn man den syrischen Präsidenten zum Rücktritt bewegt.

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