Saakaschwilis geplante Comeback-Tour in die Ukraine

Saakaschwili, Michail Warschau Screenshot Youtube
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[von Jens Mattern] Der jetzt staatenlose Ex-Präsident Georgiens will die Ukraine verändern und zur europäischen Großmacht machen

Micheil Saakaschwili will keineswegs in den USA als politischer Dissident verbleiben, sondern die Ukraine umkrempeln. Zuvor sucht er in Europa Verbündete. In Warschau begeisterte der ehemalige georgische Staatspräsident und vormalige Gouverneur von Odessa schon mal die dort lebenden Ukrainer mit seinem geplanten Kreuzzug gegen die Korruption „Die Ukraine ist ein fantastisches Land, aber es darf keine Zeit mehr verlieren!“, erklärte er in dem gerammelt vollen Vortragsraum der NGO „Freies Wort“.

Reformen seien notwendig sowie der Kampf gegen die Oligarchen, die seiner Meinung nach das gemeine Volk verachteten. Zumindest ging der 49-Jährige dem ukrainischen Staatspräsidenten Petro Poroschenko so auf die Nerven, dass er ihm bei einem USA-Aufenthalt Ende Juli wieder die Staatsbürgerschaft entzog. Ob dies auf Druck weiterer Größen der Ukraine geschah, bleibt offen.

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Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.