Russlands Gotteskrieger – Renaissance des Kosakentums

Sie machen Jagd auf Ausländer und Schwule, sie rüsten sich zum Kampf für die »wahren« heiligen russischen Werte und zum Kampf gegen Andersgläubige.

Sie versammeln sich auf dem Roten Platz, um den Kreml gegen die Demokraten zu verteidigen. Sie verachten Humanismus, liberale Werte, Demokratie.

Und sie sind der orthodoxen Kirche und den Machthabern blind ergeben. Die selbst ernannten Gotteskrieger haben Zulauf. Kosak zu werden, ist heute, wie einem Orden beizutreten. Man muss volljährig sein, die Ideologie teilen und ein Kreuz küssen.

Der Neuling muss von der Gemeinde im Beisein des Priesters und des Ältesten akzeptiert werden und einen Schwur leisten. Neuzugänge erhalten symbolische Schläge. Wer das geschafft hat, verpflichtet sich auf die Parole »Orthodoxie oder Tod«. Viele von ihnen tragen Symbole, die an Hakenkreuze erinnern.

26.11.2013, 19:15 Uhr

Deutschlandfunk

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