Russlandfreundlich nein danke: Differenzen zu Russland lassen EU-Postenpaket scheitern

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[Ralf Streck] Der EU-Sondergipfel scheiterte bei der Vergabe der Top-Jobs wegen „russlandfreundlicher Haltung“ der Italienerin Mogherini

Beim Postengeschacher in Brüssel wurde bei der Besetzung der Spitzenposten am Mittwoch keine Einigung erzielt. Nachdem der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gerade gewählt war, sollte auf dem EU-Sondergipfel nun das Brüsseler Personalpaket geschnürt werden.

Da mindestens eines der Spitzenämter von einer Frau ausgeübt werden soll, bot sich die sozialdemokratische italienische Außenministerin Federica Mogherini für die Nachfolge der Außenbeauftragten Catherine Ashton an. Das hatte Ministerpräsident Matteo Renzi wegen des guten Abschneidens seiner Partei bei der Europawahl gefordert. Denn neben dem Konservativen Juncker sollte nach dem Proporz ein Sozialdemokrat oder besser Sozialdemokratin EU-Chefdiplomatin werden.

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