Russland und Türkei fordern Untersuchung

Lawrow_Cavusoglu_tel_mid.ru
image_pdfimage_print

In einem Telefongespräch waren sich die Außenminister Russlands und der Türkei, Lawrow und Cavusoglu, einig, dass eine Untersuchung des angeblichen Chemiewaffeneinsatzes in Idlib von unvoreingenommener internationaler Seite vorgenommen werden soll.

Lawrow hob hervor, dass der US-Luftangriff auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt ein unzulässiger Aggressionsakt war. Dazu sei er noch mit einem weit hergeholten Vorwand begründet worden. Dadurch könne die ohnehin komplizierte und angespannte Situation nur noch komplizierter und die russisch-türkischen Bemühungen, die syrische Krise diplomatisch zu lösen, untergraben werden.

Die Minister stimmten überein, dass die syrische Krise nicht mit militärischen Mitteln erfolgreich beendet werden könne.

Vorrangig sei, dass der Waffenstillstand weiter bestehen müsse und die innersyrischen Verhandlungen in Astana und in Genf, auf der Grundlage der Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates und der Beschlüsse der internationalen syrischen Unterstützungsgruppe fortgeführt werden müssen.

[hmw/russland.news]