Russland streicht Arbeitsvisa

Das Zusammenführen der Datenbanken der Migrationsbehörde und der Verkehrspolizei in Russland (und die eigenwillige Bürokratie) hatte den Effekt, dass seit Anfang dieses Jahres auch Verkehrssünden bei der Erteilung bzw. dem Entzug von Visa eine wichtige Rolle spielen. Und das können Bagatellen wie einen Strafzettel wegen Falschparkens, Rauchen in Bereichen mit Rauchverbot oder auch das Überqueren der Straße außerhalb von Zebrastreifen sein, die als „Verwaltungsdelikte“ geahndet wurden. Fast 1000 Personen ist diese vereinigte Datenbank bisher zum Verhängnis geworden. Die Lösung des Problems war jedes Mal aufwendig und zeitraubend.

Deutsche Firmen werden nervös, wenn sie in diesem Zusammenhang an die Folgen möglicher EU-Sanktionen gegen Russland denken. Die Folgen wären im Großen Ganzen vielleicht nicht soooo schlimm – wie einige behaupten –, die einzelnen Firmen würde es schwer, ja existenzbedrohend treffen.

Ein Artikel von handelsblatt.com