Russland scheint nicht zu den verteidigungspolitischen Prioritäten Trumps zu gehören

Foto: Gage Skidmore CC BY-SA 2.0

[Von Florian Rötzer] – Bekannt wurde ein Memo mit vier Prioritäten, Russland hin oder her, unter Trump soll verstärkt aufgerüstet werden.

Donald Trump, der weiter ein Treffen nach dem anderen abhält, bleibt auch dabei, über Twitter weiter zu granteln. Er ist offenbar davon getrieben, sich narzisstisch als erfolgreich darzustellen. Er hat nicht nur die Wahl aufgrund der Mehrheit des Wahlleutegremiums gewonnen, sondern, wie er betont, für seinen Sieg auch weniger ausgegeben als Hillary für ihren Verlust. Und er hätte noch weit höher gewinnen können, wenn er nur gewollt hätte. Offenbar wurmt den künftigen Präsidenten weiterhin, dass es nur die Mehrheit der Wahlleute, aber nicht die Mehrheit der Stimmen erhalten hatte.

Wenn es um die allgemeine Wahl gegangen wäre, so musste er wiederholen, hätte er weit besser abgeschnitten, wobei aber dann der Wahlkampf anders abgelaufen wäre. Eher peinlich wird es, wenn er auch noch seine angebliche Cleverness herausstreichen muss, da doch der Wahlkampf für eine Mehrheit im Wahlleutegremium „viel schwieriger & komplizierter“ sei, als wenn es nur um die Mehrheit der Wählerstimmen geht. Clinton habe sich auf die falschen Staaten konzentriert, was auch heißt, er hat es richtig gemacht.

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