Russland in aller Kürze [29.05.2014 aktualisiert 22:00] Was sonst noch war

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Russland Raumfahrt

Die Sojus TMA-13M hat mit neuer Besatzung automatisch an die Internationale Raumstation (ISS) angekoppelt, wie ein Sprecher der Russischen Weltraumbehörde Roskosmos mitteilte. Ein Eingreifen der Kos/Astronauten in den Vorgang war nicht notwendig. Der Besatzung gehören der russische Kosmonaut Maxim Surajew, der Nasa-Astronaut Reid Wiseman und der ESA-Astronaut Alexander Gerst an.

Russland – Schwarzes Meer

Das französische Kampfschiff „Surcouf“ ist im Schwarzen Meer eingetroffen. Es wird im Rahmen einer gemeinsamen Mission mit dem Raketenkreuzer der US-Marine, „Vella Gulf“, eingesetzt, der am 23. Mai dort angekommen war. Eine diplomatische Quelle in Russland teilte mit, dass die russische Seite über die genaue Stationierung der Schiffe informiert ist.
Russland – Snowden

Der ehemalige CIA- und NSA-Mitarbeiter Edward Snowden will die russischen Behörden um eine Verlängerung seines Asyls ersuchen. Das teilte er dem Fernsehsender NBC mit. Dennoch unterstrich Snowden, er wünsche sich, in die USA zurückzukehren. Er betonte, in keinerlei Beziehung zu russischen Behörden zu stehen, er habe Putin nie getroffen und nehme von niemandem Geld.
Snowden, prüft unterschiedliche Varianten, bei denen er weiterhin in Russland bleiben könnte, so Anatoli Kutscherena, sein Anwalt.
Die Aufenthaltsfrist für Snowden in Russland läuft zum 1. August ab, er beabsichtigt eine Verlängerung. Nach den Worten des Anwalts kennt der ehemalige Sonderagent alle notwendigen Schritte zur Erlangung der russischen Staatsbürgerschaft.

Russland – EU – Moldawien

Die Führung von Moldawien hat sich für eine EU-Integration entschieden, bekräftigte der moldauische Ministerpräsident Iurie Leancă in Berlin. Bei dem Abendessen mit Bundeskanzlerin Merkel waren auch die Premiers von Georgien und der Ukraine, Irakli Garibaschwili und Arseni Jazenjuk, anwesend. Merkel betonte, dass die EU nicht in Konkurrenz etwa zu Russland treten wolle. Man wolle „kein Entweder-oder für diese Länder“. Sie versicherte den drei Ländern ihre Unterstützung bei der Entwicklung von Partnerbeziehungen zwischen der EU und ihren osteuropäischen Nachbarn.

Russland – Eurasische Union

Die Präsidenten Russlands, Weißrusslands und Kasachstans haben in Astana das Abkommen über die Gründung einer Eurasischen Wirtschaftsunion unterzeichnet. Bei der Pressekonferenz unterstrich Wladimir Putin, dass es sich um ein Dokument von historischer Bedeutung handelt. Das Abkommen soll von den Parlamenten der drei Länder bis Ende des Jahres ratifiziert werden. Am 1. Januar 2015 tritt es in Kraft.

Russland – Kirgisien

Russland ist bereit, Kirgisien beim Beitritt zur Eurasischen Wirtschaftsunion zu helfen, erklärte der Präsident Putin bei Verhandlungen mit seinem kirgisischen Amtskollegen Almasbek Atambajew. Der kirgisische Staatschef dankte Putin für die Unterstützung. „Hätten Sie uns nicht in schwierigen Augenblicken gestützt, hätten wir es schwerer“, sagte Atambajew. Er fügte hinzu, die Entscheidung sei „mit Überzeugung und dank der freundschaftlichen Beziehungen“ gefällt worden.

Russland – South Stream

„Österreich als wichtiger Akteur auf dem europäischen Gasmarkt will die Entscheidung beeinflussen, regulierende Normen der europäischen Gesetzgebung, darunter des Dritten EU-Energiepakets, zum Projekt South Stream anzuwenden… Die Teilnahme Österreichs an dem Projekt wird dessen Zuverlässigkeit sowie die Sicherheit der Gaslieferungen als Ganzes erhöhen“, sagte Alexander Syromjatin, Vizechef des Projektdepartements bei Gazprom, am Donnerstag auf einer Konferenz in Belgrad.