Russland – Bayerns Erdöl und Erdgas-Lieferant Nummer 1

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Gesamtimporte aus der Russischen Föderation im Jahr 2012 bei 8,4 Milliarden Euro, Gesamtexporte bei 4,6 Milliarden Euro

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, exportierte die bayerische Wirtschaft im Jahr 2012 Waren im Wert von 4,6 Milliarden Euro in die Russische Föderation, 14,2 Prozent mehr als 2011. Die Einfuhren aus der Russischen Föderation lagen 2012 bei 8,4 Milliarden Euro (-1,6 Prozent). Die höchsten Exporterlöse erzielte die bayerische Wirtschaft mit „Maschinen“ (887 Millionen Euro) und mit „Personenkraftwagen und Wohnmobilen“ (770 Millionen Euro). Auf der Importseite dominierte „Erdöl und Erdgas“ mit einem Wert von 7,88 Milliarden Euro, dies entsprach einem Anteil von knapp 94 Prozent der bayerischen Einfuhren aus der Russischen Föderation. 41,5 Prozent der gesamten bayerischen „Erdöl und Erdgas“-Importe im Jahr 2012 kamen aus der Russischen Föderation.

Nach einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung exportierte Bayerns Wirtschaft im Jahr 2012 Waren im Wert von über 4,6 Milliarden Euro in die Russische Föderation, dies sind 14,2 Prozent mehr als 2011. Die Einfuhren nach Bayern lagen im Jahr 2012 bei knapp 8,4 Milliarden Euro (-1,6 Prozent). 2,8 Prozent der gesamten Exporte Bayerns gingen in die Russische Föderation und 5,7 Prozent der Importe kamen von dort. Die Russische Föderation hielt damit Rang 11 der Exportländer Bayerns und Rang 6 der Importländer. Nach den vorliegenden, vorläufigen Ergebnissen für die ersten elf Monate 2013 verringerten sich die bayerischen Ausfuhren in die Russische Föderation im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,4 Prozent und die Einfuhren um 12,9 Prozent. Die Bedeutung der Russischen Föderation als Partnerland sank damit bei Ex- und Importen jeweils um einen Rang (Exporte: Rang 12; Importe: Rang 7).

Die wichtigsten Exportgüter Bayerns im Handel mit der Russischen Föderation im Jahr 2012 waren „Maschinen“ (887 Millionen Euro), Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (770 Millionen Euro) sowie „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (505 Millionen Euro).

Mit einem Erlös von fast 7,88 Milliarden Euro, dies entsprach 93,9 Prozent der Einfuhren aus der Russischen Föderation nach Bayern, dominierte „Erdöl und Erdgas“ die Einfuhrseite. Die Russische Föderation war damit das mit Abstand wichtigste Ursprungsland Bayerns für „Erdöl und Erdgas“: 41,5 Prozent der „Erdöl und Erdgas“-Importe im Jahr 2012 kamen von dort. Mit deutlichem Abstand folgten Kasachstan (15,7 Prozent), Libyen (12,6 Prozent), Nigeria (9,1 Prozent) und Aserbaidschan (5,1 Prozent).

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung

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