Russischer Drang zu weltpolitischer Größe? Oder Russland als Failing State?

Klönne_Arno_2008_Foto_ludger_1961_CC_BY-SA_3.0Klönne_Arno_2008_Foto_ludger_1961_CC_BY-SA_3.0
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Anlässlich des Todes des Telepolis-Autors Arno Klönne

Am 4. Juni ist der Soziologe und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Arno Klönne, geboren am 4. Mai 1931, verstorben. Bekannt geworden ist er mit seiner zum Standardwerk gewordenen Studie über die Hitlerjugend und überhaupt mit seiner Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Der linke Soziologe, der an der Universität Paderborn lehrte, war stets politisch engagiert. Er war in der Ostermarschbewegung aktiv, ist bereits 1960 einmal aus der SPD ausgetreten, engagierte sich dort wieder, bis er in den 1970er Jahren über die Kritik an Herbert Wehner endgültig austrat. Er war Mitbegründer der Zeitschrift „Ossietzky“ und begleitete die Politik mit kritischen Kommentaren. In den letzten Jahren schrieb er oft auch für Telepolis. Sein letzter Beitrag 8. Mai 1945: Ein „Tag der Befreiung“? machte die Schieflagen bei der Aufarbeitung der deutschen Nazi-Vergangenheit deutlich. Wir werden seinen kritischen und streitbaren Geist vermissen. Ganz aktuell auch im Hinblick auf den G7-Gipfel seine Analyse zu Russland.

[Arno Klönne] Ein Essay über Russlandbilder in Deutschland, russische Realitäten und deutsche Russlandpolitik, Aktualität und Geschichte betreffend. In vier Schritten: 2014, 1914 ff., 1933 ff. 1945 ff. Der erste Teil der kleinen Serie erschien am 24.12.2014.

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