Russischer Beamter zur Ordnung gerufen

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Der russische Premier hat einen seiner Beamten aus der Aufsichtsbehörde für Massenmedien zur Ordnung gerufen. Zuerst verbal und anschließend disziplinar.

Der Stellvertretende Chef der Aufsichtsbehörde für Massenmedien der Russischen Föderation Maxim Xensow vertrat öffentlich die Meinung, dass die Abschaltung von „Twitter“ in Russland eine unausbleibliche Konsequenz der Arbeitsweise dieses Internetdienstes ist. Dieser amerikanische Internetdienst könnte, nach seiner Meinung, das russische Auditorium nutzen um amerikanische Ziele umzusetzen. „Ich habe so ein Gefühl, das „Twitter“ ein globales Instrument für die Verbreitung von politischen Informationen ist“, – so Maxim Xensow.

Außerdem führte er aus, das „Twitter“ mit seinem Verhalten und der Lancierung von politischen Informationen bewusst russische Gesetze verletzten will, um damit ein Verbot des Dienstes in Russland zu provozieren. Er führte auch aus, dass es technisch bei Twitter und auch bei Facebook nicht möglich ist, einzelne User bzw. einzelne Beiträge abzuschalten. Es reicht also ein Provokateur aus, um zur Wahrung der russischen Gesetzlichkeit die ganze Ressource lahmzulegen.

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