Russische Wirtschaftskrise gefährdet Millionen Arbeitsplätze in Europa

WIFO
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[Thomas Pany] Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo): Die Krise und die „negativen Auswirkungen“ der Sanktionen könnten 465.000 Arbeitsplätze allein in Deutschland in Gefahr bringen.

Von erwünschten oder beabsichtigten politischen Wirkungen der EU-Handelsbeschränkungen gegen Russland ist nicht viel zu spüren, dennoch wurden sie verlängert ( EU-Mikado – Sanktionen gegen Russland bis 2016 verlängert). Dagegen zeichnet sich ab, dass die wirtschaftlichen Effekte auf die EU-Länder selbst nicht harmlos sind.

Europaweit mehr als zwei Millionen Arbeitsplätze und rund 100 Millionen Euro an Wertschöpfung seien durch Effekte der Wirtschaftskrise in Russland und „negativen Auswirkungen der Handelsbeschränkungen“ gefährdet, hat das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo) laut Medien berechnet.

Auch für Deutschland hält die Studie „unbequeme Zahlen“ bereit. Dort stünden laut Wifo „mittelfristig knapp eine halbe Million Arbeitsplätze und rund 27 Milliarden Euro an Wertschöpfung auf dem Spiel“. Unmittelbar gefährdet sind nach Annahmen der Wirtschaftsforscher 175.000 Arbeitsplätze; bei anhaltenden Sanktionen würden weitere 290.000 Arbeitsplätze gefährdet.

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