Russische Trolle stören US-Geheimdienste

Internettroll. Bild: Drat/CopyleftInternettroll. Bild: Drat/Copyleft
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[Florian Rötzer] Automatische Feeds und Trolle, die die Stimmung in Sozialen Netzwerken beeinflussen sollen, erschweren eine richtige Situationsanalyse, klagt man in der obersten Geheimdienstbehörde DNI.

Hierzulande wurden die russischen Trolle, die durch Postings in Sozialen Netzwerken oder Foren die Stimmung gegenüber Russland oder bestimmten Themen wie dem Ukraine-Konflikt beeinflussen sollen, vorwiegend unter dem Propaganda diskutiert und kritisiert (Umkämpfte Meinungsfront im Internet, Deutsche Leserforen in der Hand von Putins Trollen?, „Putins Trolle“ und der freie Fluss der Information). Die US-Geheimdienste – und wahrscheinlich nicht nur diese – haben auch ein Problem damit.

Die US-Geheimdienste beziehen ihre Informationen über die Lage der Dinge längst nicht mehr vornehmlich aus geheimen Quellen, von Spionen oder aus den Massenmedien, sie hacken bekanntlich auch munter und saugen sicherheitshalber möglichst alle Daten ab, an die sie herankommen. Aber sie nutzen auch die offen zugänglichen Informations- und Kommunikationsströme im Internet, um etwa aus den Kommentaren, die Menschen aus bestimmten Ländern in Foren oder Sozialen Netzwerken schreiben, frühzeitig politische Stimmungen und Trends feststellen zu können.

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