Russische Kommunisten beschuldigen Windows 10 der Spionage

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Der Chefjurist der Fraktion der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation in der Staatsduma Wadim Solowjow hat an die russische Generalstaatsanwaltschaft eine Anfrage im Zusammenhang mit der Firma Microsoft gerichtet.

Die Anfrage an den Generalstaatsanwalt Juri Tschaika betrifft das neue Betriebssystem Windows 10. Den Nutzungsbestimmungen für Windows 10 ist zu entnehmen, dass Windows 10 automatisch alle Angaben zu Internetaktivitäten des Nutzers sammelt und speichert. Hierzu gehören auch die Passwörter weitere technische Einzelheiten.

Weiterhin speichert Windows 10 alle Koordinaten des Nutzers, Fragmente seines Briefwechsels und SMS, Angaben über Telefongespräche, Adressbücher und weitere Personendaten.

Weiterhin behält sich die Firma das Recht der Speicherung weiterer Informationen persönlicher Art vor, um diese bei Bedarf den Spezialdiensten zur Verfügung zu stellen. Ebenso erhält die Firma das Recht, Angaben des Nutzers zu veröffentlichen oder anderweitig zu verwenden.

Die russische Gesetzgebung fordert jedoch, dass alle diese Angaben auf dem Territorium der Russischen Föderation zu verbleiben haben und nur durch Organe gesammelt werden dürfen, die hierfür einen gesetzlichen Auftrag haben.

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