Russische Filmwoche Berlin: Die Tochter

Inna lebt mit ihrem kleinen Bruder und ihrem strengen Vater in einer Kleinstadt. Sie ist schüchtern und geht nie aus. In der Stadt sind nachts schon einige Morde an jungen Mädchen verübt worden. Als ihre neue Freundin, die gerissene Mascha, sie überredet, einmal zum Tanzen mitzukommen, kann Inna doch nicht widerstehen. Aber an diesem Abend kommt Mascha vom Tanzen nicht zurück. Inna wird bald erfahren, wer der Serienmörder ist, und ihr bisheriges Leben wird für immer zerstört sein.

Regisseure Alexander Kassatkin und Natalja Nasarowa erzählen die bewegende Geschichte eines heranwachsenden Mädchens in der russischen Provinz, wo viele Menschen in einer neuen Religiosität Halt finden. Ob der Glaube eine Lösung in den tragischen Verstrickungen des Lebens darstellt, bleibt eine Frage, auf die der Film keine eindeutigen Antworten gibt.

Drama/Krimi – 2012, 110 Min., OmU

Regie: Alexander Kassatkin, Natalja Nasarowa
Hauptrollen: Maria Smolnikowa, Oleg Tkatschew, Igor Masepa, Jana Ossipowa

01.12.2013, 20:30 Uhr

Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur
Friedrichstraße 176-179
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