Russische Filmtage: Die Zukunft des russischen Kinos

Als nächstes werden bei den Russischen Filmtagen Kurzfilme von Studierenden an den Filmhochschulen Moskaus (WGIK) und Petersburgs (SPb KIT) in Münster vorgestellt. Die jungen Wilden stehen im Fokus der Veranstaltungsreihe.

Bronsky: Ein Porträt des ungewöhnlich talentierten Krasnojarsker Schriftstellers Alexander Sarapow, der unter dem Pseudonym Bronsky schrieb. Er starb mit 24 Jahren. „Bronsky“ hat an zahlreichen Festivals teilgenommen und unter  anderem auf dem XI. internationalen Sankt Petersburger Festival für Debüt-Filme, „Anfang“, den ersten Preis für den besten Dokumentarfilm gewonnen.

RUS 2012 – Regie: Konstantin Selin. Meisterklasse für Dokumentarfilm P. Medwedjew, Filmhochschule Sankt Petersburg. OmU 26 Min.

Das Opfer: Der Vater von drei Töchtern macht eine Wallfahrt zum Heiligen Berg, um ein Opfer zu bringen und Gott um einen Sohn zu bitten. Der Henker und das Opfer legen einen langen Weg zurück bis sie Gott näher kommen. Ausgezeichnet unter anderem mit dem Preis für den besten Kurzfilm auf dem Festival ARTkino, Moskau 2011, und dem Spezialpreis der Jury auf dem Festival für Kurzfilme in Clermont Ferrand, Frankreich 2013.

RUS 2011 – Regie: Anar Abbasow. Filmhochschule VGIK Moskau, Meisterklasse A.E. Utschitel und A.I. Gelejn. OmU 25 Min.

Der Kohlschneider: Der Kohlschneider hat einen feinen Geschmack. Er ist Experte im Kohlschreddern und ein großer Liebhaber weiblicher Messer. Das Motto des Films lautet deshalb: „Kraut, Kaninchen und ein bisschen Liebe“. Ausgewählt für mehrere Festivals, unter anderem Soirées du Cinema Russe à Bordeaux, Frankreich 2012, Internationales Festival für Kurzfilme OPEN CINEMA, Sankt Petersburg, 2012, Unabhängiges Festival europäischer Filme ECU, Paris, Frankreich 2012.

RUS 2011 – Regie Wadim Winer. Filmhochschule Sankt Petersburg. Stummfilm 9 Min.

Die Theaterpause: In der Theaterpause kann man nicht nur ein Tässchen Schokolade trinken und Beziehungen klären, sondern auch einen Apfel bekommen, der möglicherweise den Fortgang der weiteren Handlung verändert. Ein Kurzfilm nach Motiven von Strindbergs Einakter „Die Stärkere“.

RUS 2010 – Regie: Marina Drinevskaja. Filmhochschule Sankt Petersburg. OmU 9 Min.

Termine in Münster: 17.03.2014 und 26.03.2014, jeweils 19:00 Uhr

Schloßtheater Münster
Melchersstr. 81
48149  Münster