Russen hoffen in Syrien auf ein Wunder

Foto: commons.wikimedia/Oleg V. Belyakov CC BY-SA 3.0Foto: commons.wikimedia/Oleg V. Belyakov CC BY-SA 3.0
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[Von Ulrich Heyden] – Den Amerikanern trauen die Russen keinen effektiven Kampf gegen den „Islamischen Staat“ zu, den eigenen Piloten schon.

Der erste Tag des Einsatzes der russischen Luftwaffe in Syrien endete mit einer Erfolgsmeldung. Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte Bilder aus der Kanzel russischer Kampfflugzeuge. Im Kommentar zu den Bildern heißt es, es seien „acht Ziele getroffen“ und das „Hauptquartier der Terroristen und die Koordinationszentrale komplett zerstört“ worden. Westliche Medien dagegen berichteten von zivilen Opfern in der Stadt Holms (Gegen wen richten sich die russischen Luftangriffe in Syrien?).

Der Antrag von Wladimir Putin, „einem Kontingent der Streitkräfte“ das Recht zu geben, „außerhalb Russlands“ einzugreifen wurde vom russischen Föderationsrat am Montagvormittag mit 162 Stimmen einstimmig angenommen (Russisches Verteidigungsministerium: Russische Kampfflugzeuge haben erste Angriffe in Syrien ausgeführt). „Es geht um Syrien“, erklärte Sergej Iwanow, der Leiter der russischen Präsidialverwaltung Sergej Iwanow. Kurze Zeit später folgten die ersten Luftangriffe russischer Kampfflugzeuge.

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