Revisionismus: “Die Ukraine spuckt dem polnischen Volk ins Gesicht!”

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[Von Marco Maier] Mit der revisionistischen Politik der neuen nationalistischen Führung in Kiew verprellt diese einen ihrer wichtigsten antirussischen Partner: Polen. Inzwischen heißt es im Nachbarland, dass die Ukraine dem polnischen Volk ins Gesicht spucken würde. Grund dafür ist vor allem die Anerkennung nationalistischer Verbände aus dem Zweiten Weltkrieg, die ein Massaker an Polen durchführten.

Seit den Tagen des Maidan-Putsches gilt die polnische Regierung als einer der wichtigsten Fürsprecher der neuen ukrainischen Regierung. Doch diese hat es geschafft, infolge der revisionistischen Politik das Nachbarland zu verprellen. Grund dafür ist vor allem das Wolhynien-Massaker während des Zweiten Weltkriegs, deren Urheber nun von Kiew geehrt werden.

Denn mit dem am 9. April 2015 durch die Werchowna Rada verabschiedete Gesetz zur Anerkennung der Organisation Ukrainischer Nationalisten und der Ukrainischen Aufstandsarmee (OUN-UPA) als „Kämpfer für die Unabhängigkeit der Ukraine im 20. Jahrhundert“, werden jene Männer und Frauen staatlich geehrt, die gemeinsam mit den deutschen Truppen gegen die Polen und die Rote Armee kämpften. Die Führer dieser Organisationen, Stepan Bandera und Roman Schuchewitsch, wurden dabei als Nationalhelden anerkannt.

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