„Reden und Gespräche in der Rada sind ‚hohl‘“

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Die Stellvertretende Vorsitzende des ukrainischen Parlaments (Rada) und Mitglied der Partei Samopomitsch (Selbsthilfe), Oksana Syroiid, hat heftige Kritik an der Arbeit des Parlaments geübt.

Sie monierte in einem Interview mit dem Fernsehsender 112 Ukraine, dass die Arbeit des Parlaments sich immer weiter von der Realität entferne, was sehr traurig sei. Die Reden und Gespräche, die in der Rada gehalten bzw. geführt würden, seien nichtssagend und „hohl“. Sie bezweifelt, dass die Abstimmungsergebnisse in der Rada die ukrainischen Bürger in irgendeiner Weise berührten. In zwei Jahren Arbeit habe es in der Rada „null werthaltige Entscheidungen bezüglich Sicherheit und Verteidigung“ gegeben.

Am 14. März nimmt die Werchowna Rada nach einer Pause wieder ihre Plenarsitzungen auf und zuvor am 13. trifft sich laut TASS   der Vorsitz der Rada mit den Fraktionsführern.

(hmw/russland.ru)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.