Rechtsruck in Polen

Jarosław_Kaczyński_wikipedia_Piotr_Davrik_CC-BY-2.0Jarosław_Kaczyński_wikipedia_Piotr_Davrik_CC-BY-2.0
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[Jens Mattern] Die geplante „moralische Erneuerung“ des Landes kann beginnen.

Die nationalkonservative Partei hat nach der offiziellen Bekanntgabe der polnischen Wahlkommission in der Nacht auf Dienstag 37,58 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten. Erstmals seit der Wende 1989 wird eine politische Gruppierung in Polen voraussichtlich alleine regieren.

Im schwarzen Anzug und in schwarzer Krawatte widmete Kaczynski am Sonntagabend nach ersten Hochrechnungen den Sieg dem verstorbenen Bruder Lech, der als Präsident Polens 2010 bei Smolensk tödlich mit dem Flugzeug abstürzte. „Herr Präsident, ich vermelde, Auftrag ausgeführt!“, rief er ihm zu.

Auch der Kreml sieht die Wahl eher skeptisch, es gebe eine „Komplizierung“ der russisch-polnischen Beziehungen, so der Chef des außenpolitischen Ausschusses der Duma, Konstantin Kosatschow, der die Partei „nationalistisch“ nennt.

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