Putin und Obama haben erreicht, einander zu verstehen

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Putin und Obama haben in ihren Gesprächen Verständnis füreinander und für die Probleme ihrer Länder erreicht.

Laut Putin sind sie bei ihren Gesprächen in die Details der Probleme vorgedrungen. Diese müssten jetzt von den beiden Außenministern aufgearbeitet werden. Danach werde es einen weiteren Schritt vorwärts bei der Lösung der syrischen Frage geben.

Washington müsse mögliche Kompromisse suchen, um die Sanktionen gegen Russland aufzuheben, wenn es gute Beziehungen zu Russland wünsche. Die USA sollten bei der Lösung von Problemen nicht nur an ihren eigenen Vorteil denken, sondern auch zum Wohle anderer handeln.

Ein Abkommen über Syrien könne in wenigen Tagen erreicht werden und der gemeinsame Kampf gegen den Terrorismus könne erheblich verbessert und intensiviert werden. Die Gesprächspartner bezüglich Syrien seien die USA und die Türkei. Moskau könne und werde aber nichts akzeptieren, was gegen internationales Recht ist.

„Gegen alle Widrigkeiten haben wir eine gewisse Annäherung und Verständnis dessen erreicht, was wir tun könnten, um Spannungen in Syrien zu erleichtern und für beide Seiten akzeptable Lösungen zu erreichen“, erklärte Putin.

Er könne jetzt noch nichts mit abschließender Sicherheit sagen, weil die Vereinbarungen noch ausgearbeitet werden, aber er glaube, dass man jetzt auf dem richtigen Weg sei. Natürlich müsse jetzt mit Syrien und anderen Partnern einschließlich dem Iran gesprochen werden.

Putin betonte, dass die USA für Russland immer einer der wichtigsten Partner im Bereich Sicherheit und auch in anderen Bereichen ist und Moskau nie versucht hat, Gesprächen auszuweichen.
(Hanns-Martin Wietek/russland.news)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.