Putin kondoliert Erdoğan

Foto: vedatzorluer CC0 Public Domain via Pixabay
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Sein tiefstes Mitgefühl drückte Russlands Präsident Wladimir Putin seinem Amtskollegen Erdoğan zu dem jüngsten Terrorakt in der Türkei aus. Bei dem Anschlag auf einen der größten Nachtclubs in der Bosporus-Metropole Istanbul kamen in der Silvesternacht nach jüngsten Angaben fast 40 Menschen ums Leben, rund 70 weitere Personen wurden verletzt.

In einem Telegramm an Recep Erdoğan betonte Putin einmal mehr, dass Russland ein verlässlicher Partner der Türkei im Kampf gegen den Terrorismus sei. „Man kann sich kaum ein Verbrechen vorstellen, das zynischer als die Tötung friedlicher Menschen mitten im Neujahrsfest wäre“, empörte sich der russische Präsident und drückte den Hinterbliebenen der Opfer sein Beileid aus. Den Verletzten wünschte er eine baldige Genesung.

Wie die türkischen Behörden mitteilten, seien bei dem Anschlag am frühen Sonntagmorgen gegen 01.15 Uhr ein Polizist und ein Zivilist vor dem Eingang des Nachtclubs von einem Angreifer im Weihnachtsmann-Kostüm niedergeschossen worden. Danach habe mindestens ein Täter in den Räumlichkeiten des exklusiven Clubs wahllos um sich geschossen. Nach Angaben der Istanbuler Polizei sei der Täter noch flüchtig und zur Fahndung ausgeschrieben.

[mb/russland.RU]

Über den Autor

Michael Barth
1961 in Nürnberg geboren und von da aus ab 1979 die große weite Welt erkundet. Die Wege führten anfangs nach Klein- und Mittelasien und waren stets das Ziel. Immer mit im Gepäck, der sehnsüchtige Blick auf die schier unerreichbare UdSSR. Dann fiel der eiserne Vorhang, die Pfade führten nach Nordosten. Durch einen glücklichen Umstand tat sich letztendlich Russland auf. Der berufliche Werdegang verlief zunächst sehr unjournalistisch. Ständig auf der Suche nach neuen Aufgaben und Herausforderungen war nach der Ausbildung zum Kirchenmaler vom Krematoriumsarbeiter bis zum R’n’R Caterer so ziemlich alles dabei, was Abenteuer und Ungewöhnlichkeit versprach. In Russland kam 2008 der Journalismus hinzu. Weltenbummeln und schreiben – perfekt. Zuerst bei einer kleinen Gazette und ab 2012 ernsthaft im Feuilleton bei russland.RU. Seit 2014 dort Chefredakteur.